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Zahnarztpraxis in Tittling

Wer den Menschen als Ganzes betrachtet, dessen Blick geht auch als Zahnarzt weit über den Mund hinaus. In der Biologischen Zahnheilkunde haben wir die Auswirkungen unserer Behandlungen und Therapien auf den Organismus und die allgemeine Gesundheit unserer Patienten immer im Blick. Wer so handelt, der verzichtet auf Amalgam und andere Metalle bei Zahnfüllungen oder beim Zahnersatz.

„Wir haben die Aufgabe, Gesundheitsrisiken unserer Patienten auf ein Minimum zu reduzieren. Aus diesem Grund entfernen wir sämtliche Metalle aus dem Mund unserer Patienten. Gold, Platin, Kupfer oder Titan können nachweislich den Organismus beeinflussen und zu chronischen Erkrankungen führen. An erster Stelle steht hier das Amalgam! Die sorgfältige und nachhaltige Sanierung von Zähnen, die mit Amalgam gefüllt sind, ist eine unserer Spezialisierungen.“
Dr. Alexander Neubauer
Telefon: 08504 923650 / Mail: info@medident-bavaria.de

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Die gesundheitlichen Risiken sind demnach bekannt und dennoch wird Amalgam weiterhin in Zahnarztpraxen verwendet. Dabei ist der Füllstoff schon seit der Einführung aufgrund seiner Zusammensetzung mehr als umstritten.

Vor allem dort, wo verschiedene Metalle (wie Gold, Silber und Amalgam) im Mund aufeinandertreffen, sind erhöhte Quecksilberwerte nachweisbar. Die Metalle reagieren in Form einer elektrochemischen Korrosion miteinander und setzen so Quecksilberpartikel aus dem Amalgam frei. Auch andere Schwermetalle – wie Kupfer oder Zinn – gelangen durch Abrieb über die Blutbahn in den Organismus.

Amalgam ist eine Legierung des Schwermetalls Quecksilber mit anderen Metallen, wie Silber, Kupfer, Indium, Zinn und Zink. Die Verarbeitung von reinem Quecksilber und der hohe Quecksilbergehalt (etwa 50 %) haben bereits sehr früh eine Diskussion über mögliche Gesundheitsgefährdungen ausgelöst. Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das vor allem in Form von Quecksilberdampf aufgenommen wird. Unser Körper speichert Quecksilber vorwiegend in der Leber, den Nieren, den Nerven und im Gehirn.

 

Wie Sie jetzt wissen, enthält Amalgam das hochgiftige Nervengift Quecksilber. In unserer biologischen Zahnarztpraxis in Tittling helfen wir Patienten aus Passau und der gesamten Region schon seit vielen Jahren, indem wir ihren Mund konsequent von Metallen aller Art befreien.
Dazu gehört natürlich auch die schonende und sicher Entfernung von Amalgam-Füllungen. Die Sicherheit fängt schon beim Bohren und bei der Isolierung der Zähne an und beinhaltet mehrere Schutzmaßnahmen:

  1. Kofferdam: Zum besseren Schutz vor den Quecksilberdämpfen beim Einatmen legen wir einen Kofferdamm an. Dieses Spanngummi auf einem Metallrahmen isoliert den Zahn vom Rest der Mundhöhle und den oberen Atemwegen. Somit entsteht ein Schutz gegen Dämpfe und Bohrstaub. Amalgamreste gelangen nicht mehr in den Mundraum und können nicht verschluckt werden.
  2. Spezialabsaugung: Eine Spezialabsaugung reduziert die Belastung durch Quecksilberdämpfe um über 90%. Amalgamreste und Dämpfe werden direkt am Zahn abgesaugt.
  3. Sauerstoff: Zusätzlich können wir Sie während des Bohrens mit zusätzlichem Sauerstoff versorgen – mit Hilfe einer Sauerstoffbrille und eines Sauerstoffgerätes.
  4. Spülen mit Natriumthiosulfat: Dies bindet und neutralisiert das noch im Zahngewebe zurückbleibende Amalgam, das durch Ausbohren nicht erreicht werden kann.
  5. Spezialbohrer: Es werden nur extra dafür entwickelte Bohrer mit einer speziellen Verzahnung verwendet, die eine minimale Erhitzung der Füllung und somit eine möglichst geringe Freisetzung der Quecksilberdämpfe gewährleisten.
  6. Niedrige Drehzahl: So wird die Entstehung von Quecksilberdampf reduziert.
  7. Aushebeln: Es wird nur so wenig wie möglich und so viel wie nötig gebohrt. Die Entfernung der Amalgamfüllung durch Aushebeln hat Vorrang. Das Aushebeln hat den Vorteil, dass giftige Quecksilberdämpfe gar nicht erst entstehen und eingeatmet werden können.

Wenn Amalgam und andere Schwermetalle über Jahre im Körper wirken, ist der Organismus – und hier besonders das Immunsystem – permanent gefordert. Blutanalysen helfen uns, die biologischen Defizite herauszufinden und auszugleichen. In Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und Heilpraktikern unserer Patienten empfehlen wir die geeigneten Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise:

  • Vitamine (C, D3, K)
  • Mineralstoffe und Spurenelemente (Zink, Magnesium)
  • Enzyme (Bromelain)
  • Omega 3 Fischöl
  • Chlorella-Algen

So entgiften wir nicht nur Ihren Körper (DETOX) sondern bereiten Sie und Ihr Immunsystem auch auf Implantationen und andere chirurgische Eingriffe vor.

Zurecht werden Sie sich jetzt die Frage stellen:

„Welche Alternative gibt es für Allergiker und Menschen, die an Unverträglichkeiten leiden, wenn Metalle nicht in Frage kommen?“

Wann immer es möglich ist, versorgen wir unsere Patienten mit Zahnersatz aus reinweißer Hochleistungskeramik. In unserem hauseigenen Dentallabor fertigen wir kleinere und größere Füllungen (Inlays), Teilkronen und Kronen, um Ihre Zähne so natürlich wie möglich zu sanieren. Den Zahnersatz befestigen wir mit speziellen Zementen – für eine maximale Verträglichkeit.